Nachdenken über das Arbeiten

Ob Sie zur Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision kommen, Supervision ist immer Qualitätssicherung von beruflicher Arbeit. Überall wo Menschen zusammen arbeiten spielt die Selbstreflexion und Kommunikation eine große Rolle.

Berufstätige sind als Professionelle und ebenso als fühlende Individuen unterwegs. Berufliche und biographische, private Themen können sich überlagern und belasten, ärgern oder blockieren. Dann ist Supervision eine Hilfe, um Abstand zu gewinnen und sich im beruflichen Alltag frei und handlungsfähig fühlen zu können.

Kollegiale Konflikte, Zielfindung und Organisationsanalysen sind Themen der Supervision. Sie bietet oft auch Gelegenheit sich mit biographischen Themen auseinanderzusetzen, die sich im Beruf in bestimmten Verhaltensmustern zeigen. Die Tatsache, dass ich Psychotherapeutin bin, ist dabei hilfreich.

Auch und gerade wenn bei der Arbeit alles gut läuft, ist Supervision sinnvoll. Wie kann ich fröhlich und gesund bleiben? Was sind meine Werte? Was sind meine nächsten Ziele? Wie nehmen andere wahr, was ich tue und wie ich es tue?

Professionalität im Non-Profit-Bereich

Durch meine Tätigkeit an der Evangelischen Hochschule habe ich besonders viel Erfahrung in den Bereichen Kirche, Diakonie, Schule und der Sozialen Arbeit. Weitere Organisationen und Institutionen wie das Gesundheitssystem, Polizei und Strafvollzug gehören auch zu meinem Erfahrungsbereich.

Im Arbeitsleben gibt es oft Widersprüche, die nicht lösbar sind. Aber es ist möglich mit ihnen gelassen und menschenfreundlich umzugehen, so dass die Arbeitszeit sinnvoll verbrachte Lebenszeit ist.

Entsprechend programmatisch haben Doris Klappenbach und ich den Titel unseres Buches gewählt: „Mit Humor und Eleganz. Supervision und Coaching in Organisationen und Institutionen“. Es wurde 2007 unter meinem ersten Namen ‚Annegret Böhmer‘ veröffentlicht.

Prof. Anne Grohn